Am 2. Juli 2011 hat Thomas Mattmann entschieden dass es keine weitere von ihm produzierten „Der Mattmann“ geben soll; er nahm sich das Leben. Die Beerdigung war natürlich sehr emotionsreich, rührend, und doch völlig anders als alle Abschiede die ich bis jetzt erlebt habe; Es wurde zu einer Weinprobe von „Der Mattmann“ 2002 bis 2008 in Doppelmagnums eingeladen.
Der Mattmann 2002 Helles granatrot. Sehr elegante burgundische Nase. Angenehme Aromatik mit Preiselbeere, Sauerkirsche, Himbeere. Im Gaumen wirkt der Wein fruchtig und ist bestens von seiner Struktur gestützt. Die Tannine treten langsam und überzeugend auf. Die schöne Symbiose zwischen Struktur und Kraft verspricht einiges… auch wenn der Wein bereits 9 jährig ist! Ein Wein der durchaus fit ist und über einen langen Abgang verfügt. Jetzt bis 2017. 91/100
Der Mattmann 2003 Helles Granatrot. Tolle Nase mit typischen Holzvertretern wie Vanille, Haselnuss und Röstaromen sowie würzige Komponente wie Pfeffer. Die Frucht zeigt sich auch mit Heidelbeere und Sauerkirsche. Ein sehr eleganter, feiner und erstaunlich frischer 2003er; eine grossartige Symbiose zwischen Grösse und Dezenz! 90/100
Der Mattmann 2004 Mittleres Granatrot. Ein vom Cassis geprägter Wein; dadurch wirkt er etwas einseitig. Im Gaumen spürt man eine mineralische sowie eine fruchtige Seite. Die Tannine sind fit und die Struktur hat Biss; der Wein wirkt jung und vermutlich ist er noch nicht da wo man ihn sehen möchte! Jetzt bis 2015. 87/100
Der Mattmann 2005 Intensives Granatrot. Man könnte sagen, dass der Wein noch etwas einseitig wirkt; die Cassisnote ist einfach da aber sie ist nicht allein… die anderen Früchten müssen noch Geduld haben (wir auch!) Die Cassis findet man ebenfalls im Gaumen. Da wirkt der Wein äusserst präzis, lebhaft, dank einer tollen Struktur und wirkt fruchtig sowie intensiv. Der Abgang ist von beachtlicher Länge. Ein Wein der Grösse und Charakter zeigt. 2013-2025. 94/100
Der Mattmann 2007 Mittleres Granatrot. Feine Aromatik mit Himbeere, Erdbeere und Heidelbeere. Im Gaumen wirkt er noch verhalten aber er verfügt über Frische und Frucht. Dazu kommen noch Schmelz, Eleganz, Finesse und etwas Lebhaftes. Es ist hier eine Frage der Zeit. 2012-2022
Der Mattmann 2008 Mittleres Granatrot. Tolle Komplexität der Nase; Sauerkirsche, Brombeere und Cassis. Im Gaumen ist der Wein dicht und fruchtig. Die Struktur wirkt natürlich lebhaft und das verspricht Zukunft. Dieser Wein verfügt über Zeit und Potential. Er hat Grösse und sehr kompakte Tannine. Die wollen auch noch nicht alles „erzählen“ bzw. nicht alles von sich geben. Sie wirken sandig und gesund. 93/100
Der letzte Jahrgang von "Der Mattmann" ist der 2009er und ist jetzt im Verkauf.
Alle "Der Mattmann" in Doppelmagnums. Eine, auch wenn traurige, unvergessliche Weinprobe!
Liebe Barbara; vor einigen Monaten sassen wir zusammen bei mir in Twann. Wir unterhielten uns über die Bielerseeweine, über die Menschen bzw. die Winzer die diese Weine machen. Du warst äusserst positiv auf die Weine anzusprechen. Die Qualität und die Entwicklung die während den letzen beiden Jahrzehnten sich entwickelten, waren genügend Argumente für Dich um ein vierseitigen, wunderschönen professionnellen Bericht über die Bielerseeweine zu schreiben. Ich hatte die Ehre alle Weine, die in diesem Artikel erschienen sind, für Vinum zu schreiben. Das war unsere erste Zusammenarbeit, und ich war überzeugt wir würden noch einiges machen können. Das Leben hat es leider nicht so gewollt, bzw. ist Dein Leben auf einer brutalen Art gelöscht worden. Der Mann der Dich liebte, entschied nicht nur über seinen Selbstmord, sondern auch noch über das Ende Deines Lebens! Ich bin sehr traurig, nicht nur über die Tatsache, dass Du nicht mehr da bist, sondern über die Idiotie der Menschen... (aber das ist ja nun wirklich nichts neues...). RIP Barbara Meier-Dittus
Man könnte ja fast stolz sein: drei Wochen ohne Facebook, Internet, Handygespräche... aber es ist ja doch "fast" normal! Ich genoss die Zeit mit meiner Familie sehr; es gab Wanderungen, Ausflüge und Farniente. Weinnoitzen habe ich keine gemacht, bzw. sagte ich ab und zu: "der Wein ist gut"... und das reichte völlig aus. Es war übrigens der Côtes du Rhône 2006 & 2007 von Guigal. Unser Ferienwein begleitete uns praktisch jeden Abend. Es gab auch noch, ab und zu, Ch. Cambon la Pelouse oder Beaujolais Régnié von Mr. Cinquin. Aber eben.... ich habe keine Notizen gemacht; die Weine waren alle sehr gut.
Der Beginn meiner Sommerferien 2011 beginnt mit einer Beerdigung. Thomas Mattmann ist am 2. Juli 2011 gestorben; er traf die Entscheidung sein Leben zu beenden. Ich mag hier gar nicht darüber philosophieren. Es ist traurig. Punkt. Die Beerdigung war aussergewöhnlich, bzw. war alles "normal" bis zur Weinprobe eingeladen wurde.... meine Verkostungsnotizen folgen....
und das alles um festzustellen wie gut der Jahrgang ist! Fazit: der Jahrgang 2010 ist nicht gut, er ist hervorragend, gross und wird sicherlich zur Liste der ganz Grossen gehören. Die Finanzen? Da ist nichts gutes zu erwarten, es sei man braucht nicht zwingend Petrus, Lafite, Le Pin oder Latour. Noch mehr denn je gilt hier: Grosser Jahrgang, kleine Schlösser: man soll sich auf Cru bourgeois oder Klassiker aus Médoc, Haut-Médoc konzentrieren. Da gibt es sehr gute Weine zu vernünftigen Preisen!
das war wohl eine der besten Ideen die ich in den letzten Monaten hatte! Innerhalb von den letzten 8 Monaten habe ich nich weniger als 2000 Weine verkostet und beschrieben. Bei allen möglichen Weinproben bin ich dabei und habe meinen Bonzai-Laptop dabei. Das mag alles gut und schön sein, aber irgendwann hatte ich auch das Bedürfnis mich einfach hinzusetzen und "nur" geniessen! Natürlich ist die Verkostung und das Erfassen der Notizen auch ein Genuss, was jedoch nicht ausschliesst, mal keine Notizen zu machen und sich mit den Nachbarn zu unterhalten! Hier war es äusserst angebracht, denn mein Nachbar, bzw. meine Nachbarin war meine Frau! Ein wunderschöner und unvergesslicher Abend... wir haben 50 verschiedene 71er Weine genossen!
Da kommt viel Arbeit auf Beckustator zu; 1 Woche Bordeaux und viele Termine. Dabei sind alle 1er Crus aus dem Bordelais. Nicht weniger als 400 Weine werden verkostet und irgendwann in den Medien zu lesen sein. (Teilweise auch hier natürlich...)
Wenn das nun in der Tat so wäre, müsste ich ja eigentlich Weltmeister sein, denn ich übe, übe und übe... Eine Verkostung nach der Anderen... Die 1998er Bordeaux haben Eindruck gemacht. 50 x 1971er habe ich mit meinem Freund René Gabriel verkostet; auch hier gibt es erstaunliche Überraschungen. z.B. Cheval Blanc 1971 oder Petrus 1971...
Nächstes Wochenende dann des Highlight: 61 x 61 und dabei sind Latour, Palmer, usw... ich bin mal gespannt! Und wenn ich an diesem Wochenende doch nicht alles so richtig einschätzen kann, werde ich am 12. April nochmals die Gelegenheit haben die 61er nachzuverkosten. Das Leben ist nun mal hart!
Das tragische an Bordeaux: man spricht nicht mehr über den Wein sondern nur noch über den Preis... und das obwohl es, nach wie vor, hervorragende Weine zu äusserst vernünftigen Preisen aus Bordeaux gibt... teure Weine, aber eben auch preiswerte Weine, gibt es bei Charles Vogel.
Eine ganze Woche werde ich dieses Jahr in Bordeaux verbringen; dabeit geht es noch mehr Erfahrung zu sammeln und noch präziger über das neuste Jahr in Bordeaux zu berichten. Infos werden dann täglich hier veröffentlicht.
Auch in 2011 wird es spannende Berichte von verschiedensten Weinproben geben die ich mitmache und teilweise organisiere. So wird es spannende Ergebnisse über Romanée Conti geben, sowie über Lafite Rothschild. Auch unsere Region kommt gut mit; im September 2011 organisiere ich eine grosse Drei-Seen-Wein Probe. Infos werden folgen.
Die Agenda 2011 ist jetzt freigeschaltet: teilweise ist es empfohlen sich rasch anzumelden... Siehe Anlässe 2011
Beck's Best: die besten Drei-Seen Weine
Das Buch verkauft sich langsam aber gut... auch wenn die französische Version bald ausverkauft ist, bleiben noch einige deutsche Exemplar zu verkaufen... ich werde noch ein Paar Aktivitäten veranlassen um das Buch zu "promoten"
Weihnachten rückt näher und hat ansteckende Auswirkungen!!! Die Eine davon ist, dass das Buch "Beck's Best" ab 1.12.2010 für Sfr. 32,00 erhältlich ist. Ich empfehle das Buch vor dem 14. Dezember zu reservieren... Bestellung Buch
Wie soll das nun gehen? Ganz einfach: man ist Schweizer und gründet ein Weinbetrieb in Südafrika, und schon steht ein wenig Schweiz in Afrika! Easy :-)
Christoph Kaser und Jean-Claude Martin (beide sind Schweizer) haben "Creation Wines" in 2002 gegründet und sind dabei (sehr bald) zur Elite in Südafrika zu gehören. Einfach ist es überhaupt nicht... aber die Wahl von Hermanus mit seinem besonderen Mikroklima war, strategisch gesehen, ideal!
Das 22ha Winegut produziert Qualität und verfügt über ein ideales und praktisch kontinentales Klima, dank des kühlen Windes was vom Ozean kommt. (ein paar Kilom...eter entfernt.) Die Reben befinden sich auf 350 Meter über Meer.
Christoph Kaser pendelt zwischen Le Landeron (CH) wo er das Weingut "Domaine de Soleure" führt und Hermanus. Jean-Claude Martin (der sich ein sehr guter Name als Önolog des bekannten Weingutes "Grillette, Domaine de Cressier machte) lebt mit seiner Familie in Südafrika.
Creation Wines verfügt über eine wunderschöne Lage mit eigenem See und eine verblüffende Biodiversität. (Natur, Tiere... sogar Leoparden!!!)
Christoph Kaser (li) und Jean-Claude Martin (r)
Viognier 2010
Helles Gelb mit Grünreflex. Tolle Intensität der Nase mit fruchtigem Auftritt; Aprikose Akazienhonig und etwas Holunder. Im Gaumen wirkt der Wein frisch und fruchtig. Er hat eine angenehme Leichtigkeit aber gleichzeitig ein etwas kantiges Ende. 88-89/100
Sauvignon Blanc 2010
Helles Gelb mit Grünreflex. Eine intensive Nase mit typischen Sauvignon Blanc Aromen; Erbsen, Grüne Paprika, Pampelmuse. Ebenfalls eine leichte Spur von Holunder. Im Gaumen wirkt der Wein fruchtig und auch etwas kantig. Die Säure stützt ihn bestens und daher wirkt die Aromatik auch gut. Ebenfalls ein Essbegleiter. 89-91/100
Creation Blend 2009 (Cabernet Sauvignon, Merlot, Petit Verdot)
Intensives Rubinrot. Wunderschöne Aromatik mit viel Finesse; Elegante Noten von Cassis, Minze, Pflaume und etwas Lebkuchengewürz. (Cardamon, Zimt). Man trifft auch auf Caramel und Mokka. Im Gaumen ist der Wein fruchtig und verfügt über eine bemerkenswerte Struktur. Er wirkt natürlich noch jung. Die Gerbstoffe treten spät auf und zeigen sich noch bitter. Der Wein verdient sicherlich Lagerung und der Abgang dürfte sich dann auch abrunden. Ab 2013 bis 2025. 90-93/100
Merlot 2009
Mittleres Purpur. Gute Aromatik mit Noten von Minze und Tannenspitzen. Man trifft auf Pflaume und Brombeere. Im Gaumen zeigt sich der Wein fruchtig und angenehm leicht. Die Tannine sind leicht sandig und treten im letzten Teil des Gaumens auf. Es durfte etwas mehr Gaumenintensität vorhanden sein. Der Abgang ist leicht grün, aber ich denke es wird sich noch ausgleichen. 2011 - 2020. 88-90/100
Syrah 2009
Mittelintensives Purpur. Pfefferige Nase, also genau was man von Syrah erwartet…. Aber auch noch mehr als das; Reintönigkeit, Intensität und Frucht. Cassis, Konfitüre, sowie etwas Zimt, Haselnuss und frisch gebackenes Brot. Im Gaumen zeigt ist der Wein fein, cremig, fruchtig und mit stark stützenden Tanninen. Die treten im letzen Teil des Gaumens. Die Säure ist auch von der Partie und nun haben wir hier einen Wein der sich harmonisch zeigt, mit allen notwendigen Elementen. Grossartig mit viel Potential. Man wäre fast geneigt zu wünsche, dass er etwas mehr Stoff aufweist, aber dann wären wir eventuell mit einem überladenen Wein konfrontiert. Warten. 2013-2025. 90-92/100
Syrah - Grenache 2009 (80% - 20%)
Mittleres Purpur. Tolle fruchtige Intensität. Man spürt hier, dass Grenache gleich eine wesentliche Rolle mitspielt; sie bringt Alkohol und das fällt bereits in der Nase auf. Tolle Noten mit Himbeere, Pflaume, Yoghurt, etwas Wilde Rosen. Im Gaumen ist der Wein erstaunlich rund; er verführt über eine tolle Fülle und zeigt sich harmonisch. Die Tannine sind noch leicht austrocknend, aber dafür zeigen sie sich tragend, auch wenn sie noch kernig wirken. Definitiv kein Jahrgang zum jetzt trinken; warten. 2012-2020. 91-93/100
die "Rote Fraktion" von Creation Wines. Finesse und Kraft.
Kontakt:
Creation Wines, Hemel en Aarde Road, PO Box 1772 Hermanus 7200 South Africa tel: +27 28 212 1107 fax: +27 28 212 1127 - www.creationwines.com
Grossartige Spannung beim der diesjährigen Preisverleihung.
Jean-Daniel Giauque, Lorenz Hämmerli und Alain Gerber (alle vom Drei-Seen Gebiet) waren Finalisten. Zum Sieg hat es nicht ganz gereicht, aber stolz darf man sein, dass alle 3 soweit gekommen sind!
Die Resultate: (Quelle: Vinum & Vinea)
Chasselas
Saint-Saphorin, Le Sémillant 2009, Jean-Michel Conne, Chexbres
Müller-Thürgau :
Riesling x Sylvaner, Räckedorn Gächlingen 2009, GVS Schachenmann, Schaffhausen
Andere reinsortige weisse Rebsorten :
Amigne de Vétroz, Saveurs Nobles 2007, Romain Papilloud, Vétroz
Weisse assemblage :
Défi Blanc Les Titans 2008, Muscat und Pinot Gris, Provins, Sion
SanZeno Costamagna Ticino 2007, Tamborini Carlo Eredi, Lamone
Pinot Noir :
Le Satyre, Pinot Noir La Côte 2009, Noé und Noémie Graff, Begnins
Andere reinsortige rote Rebsorten :
Cornalin 2009, Clément et Christian Lamon, Flanthey
Rote Assemblage :
Sottobosco Rosso del Ticino 2008: 75% Merlot, 17% Cabernet–Sauvignon, 7% Gamaret und 1% Carminoir, Meinrad Perler, Agriloro, Arzo
Weine mit Restsüsse :
Miroir des Lumières, Marsanne & Roussanne flétries, Chamoson 2008, Olivier Cosendai, Les Vignes du Potier, St-Pierre-de-Clages
Spezielle Auszeichnungen :
Winzer des Jahres 2010 ist Meinrad Perler, Agriloro SA, Arzo. Er wurde als Winzer des Jahres dank seiner tollen durchschnittlichen Leistung am GPVS. Bravo!
Verpassen Sie es nicht das neuste Weinbuch der Drei-Seen Region zu bestellen. Viele Entdeckungen, Ratschläge, Infos zur Lagerkapazität der verschiedenen Weinen und Bewertungen (100er Skala) sowie eine ausführliche Liste der besten Betriebe in jeder Region. Das Buch kann zum Preis von Sfr. 38,00 (Sfr. 32.00 ab 1.12.2010) jetzt online bestellt werden: Bestellung Buch
im praktischen Taschenformat gestaltet, mit zahlreichen Informationen. Bei jedem Betrieb sind die Kontaktdaten (Adresse, Telefon, E-Mail, Internet) sowie sämtliche verkostete Weine aufgelistet.
Nach nur wenigen Tagen, kann ich sagen, dass ich den Verkauf von Beck's Best nicht so erfolgreich vorausgesehen hatte... Es gilt aber nun aufmerksam zu bleiben, denn ein rasanter Beginn bedeutet nicht automatisch Erfolg. Es gilt vorallem die Regel "Ein Schritt nach dem anderen..."
Ob Sie nun einen Chasselas oder einen Chardonnay suchen... oder Gewürztraminer... Sauvignon Blanc, Pinot blanc, Pinot Gris, Freisamer, Freiburger, Merlot, Pinot Noir, Cabernet Franc, Malbec oder Syrah suchen... alle sind in Beck's Best zu finden. Die Weine kommen alle aus dem Drei-Seen Weingebiet und folgende Gemdeinden sind vertreten: Auvernier, Bôle, Colombier, Cortaillod, Corcelles-Cormondrèche, Cressier, Gorgier-St-Aubin, Le Landeron und Neuchâtel.
Vom Bielerseegebiet sind die Gemeinden Erlach, Gampelen, Ins, Ligerz, Neuveville, Schafis, Twann und Tüscherz vretreten.
Vully ist natürlich auch dabei mit Lugnorre, Motier und Praz.
Der Buchverkauf ist gut gestartet. Dank einer tollen Unterstützung der lokalen Medien, habe ich viele Anfragen erhalten. Was die Nationalpresse angeht, absolute Funkstille im Moment... als wäre es völlig selbstverständlich und zum Alltag passend, dass man ein Buch mit 200 Seiten und über 500 Weinkommentare schreibt... ich bleibe dran, aber meine Mittel sind bescheiden! I'll be Beck!
Das Buch ist nun da! Sie können es gerne Online bestellen: Bestellung Buch
Grossartige Drei-Seen-Region Weinprobe am 10. September 2010 in Ligerz: Anlässe 2010
Verpassen Sie diese einmalige Weinprobe mit Weinen aus der Region. Über 20 Weine + Abendessen, in Ligerz.
Ich versuche jedes Jahr an diesem Anlass teilzunehmen; was vor 14 Jahre eher eine Pflicht war, ist, seit einigen Jahren, zum wahren Vergnügen geworden.
8 Chasselas standen in der ersten Runde zur Auswahl (Blind) Es wurden zwei Serien à 4 Wein gemacht; danach folgten zwei Halbfinals à jeweils 3 Weine und schlussendlich waren 4 Weine im Finale (es klingt kompliziert, aber es ist eigentlich völlig logisch!) Bei den Weissweinen weiss ich das Endresultat nicht mehr... bei den roten kam folgende Rangierung:
aber über den zweiten Teil des Titels bin ich noch unsicher... Beck's Best passt ja für beide Ausgaben (Deutsch / Französisch...) aber der Untertitel? Beck's Best - Vins des 3 Lacs... (franz.) und Beck's Best - Weine des 3 See Gebietes?... nicht so sexy.. vielleicht habt ihr ja Ideen.... info@burgweg-wein.ch
und im September 2010 wird das zweite Buch veröffentlicht!
Um nicht das erste Buch nachzumachen, hat sich das ganze Projekt entwickelt und es werden die Weine vom Bielersee, Neuenburgersee und Vully vorgestellt. Über 500 Weine werden beschrieben und von mir bewertet! Bestellen kann man schon jetzt : info@burgweg-wein.ch
26.02.2009: die momentane Aussage über das Jahr 2009 am Bielersee; die Waadtländer und Walliser könnten etwas zu schwer sein...und unsere werden (endlich) etwas schwerer :-) Ich waage mal zu behaupten, dass die 3-Seen Region für einige Überraschungen sorgen wird!
DER Jahrgang 2009
Der Jahrgang 2009 wird wohl als ein Jahr in der Geschichte gehen wo der Wein schon fantastisch war bevor er gemacht wurde!
Am Bielersee werden die Konsequenzen für die Kunden sicherlich positiv sein, denn man kann davon ausgehen, dass zum grössten Teil grosse Qualität entstehen wird. Wie es aber mehrere Winzer sagen; 1. die gelesene Ware ist grossartig. 2. die Menge auch. 3. Jetzt müssen wir den Wein machen.
In Bordeaux kann man eigentlich das schlimmste fürchten; während im späteren Frühling und während des Sommers man, endlich, etwas humane Töne aus Bordeaux hörte, wo man endlich zugab man hätte es schon übertrieben mit den Preisen, wo man also damit rechnen konnte es wird endlich wieder etwas "normaler"... kann man jetzt schon sagen; alles vergessen!
Die Krise gibt es schon nicht mehr in Bordeaux, denn man hat jetzt schon entschieden, dass es ein Jahrhundert Jahrgang wird. Die Preise? meines Erachtens astronomisch wie noch nie...
vom 23. bis 25. Oktober 2009 ist Weinfest in Twann. Für die jenigen die es nicht verpassen wollen (und sollten) Twanner Weine zu verkosten, sich mit den Winzern unterhalten, neue Weine entdecken und gemütliche Stunden verbringen, ist die Trüelete der perfekte Anlass.
Was für ein tolles Fest bei Solands! Viele Leute waren anwesend, Onkel, Tanten, Grosseltern, Gross und klein Tanten und sonst was es noch alles als Familienvertretung geben kann! Papi Soland, bzw. Bernard Soland war auch da und irgendwann wurde entschieden ältere Bielersee und Teufener Weine aufzumachen! Eine legendäre Weinprobe ist dadurch entstanden! Auf Noten wurde verzichtet....nicht nur weil ich keine Luste hatte mich zu intensiv damit auseinanderzusetzen,sondern weil solche Weine keine Note brauchen!
Chasselas 1944 Chapfguet, Twann
Helles Bernstein. Eine erstaunliche Nase mit Noten von Honig und Pflaume und zuletzt etwas Oxydationsaromen. Im Gaumen ist der Wein in einer erstaunlichen guten Fassung denn die Säure hält immer noch mit, was die Struktur zusammenhält. Natürlich fällt auch die Oxydation auf, denn da haben wir mit Walnussaromatik zu tun.
Chasselas 1971, Chapfguet, Twann
Goldige Farbe. Wäre nicht Chasselas auf dem Etikett geschrieben, würde man eher auf Riesling tippen! Dörrfrüchte, Aprikose. Eine ziemlich elegante Note von Petrol. Danach kommen Tönen von Safran vor! Am Schluss natürlich die normalen Oxydationsvertreter; Walnuss! Im Gaumen ist der Wein nach wie vor fit! Frucht, Kraft, und eine fantastische Kondition; der Wein ist schlicht aus fit…und auch leicht, genau so wie in Bielerseewein sein soll! Gute Gaumenaromatik und schöne Länge.
Chasselas 1985, Chapfguet, Twann
Helles Gold. Eine relativ zurückhaltende reintönige Nase. Im Gaumen ist der Wein dafür etwas dimensionslos, ohne auffallende Merkmale. Jedoch kommt noch, und das ist erstaunlich, etwas Kohlensäure vor! Auch wenn keine Oxydation vorhanden, mir gefielen die zwei davor besser!
Pinot Gris 1967, Chapfguet, Twann
Wunderschönes Bernstein. Welch eine Nase! Eine tolle Nase mit Noten von Quitten. Im Gaumen ist der Wein zwar von der Säure gestützt, jedoch fehlt es an Frucht und Komplexität. Es treten oxydierte Noten auf mit leichter Würze. Schwacher Körper.
Muskateller 1983, Kapfgut
Helles Gold. Eine erstaunliche Nase, einerseits diskret, mit würzigen Noten, Zitrone, Grapefruit und Honig. Im Gaumen ist die Frucht ebenfalls von guter Intensität mit einer stützenden Säure. Da treten ebenfalls Noten von Minze, Süssholz und Anis. Der Wein ist fit, ohne grosse Merkmale! Etwas bittere Abgang.
Pinot Noir 1969, Teufener , Beerliewein, Auslese
Sehr helle praktische durchsichtige Ziegelrote Farbe. Welche eine Nase, mit Noten von Schwarztee, Teer, Pflaumen. Im Gaumen verseht man gleich warum der Wein noch so fit ist; das Geheimnis heisst Säure. Selbst Tannine sind noch spürbar.
Pinot Noir 1971, Teufener Auslese
Bräunliche Farbe (Orange, Braun) leichte Himbeernoten, rauchige Nase, Grünholz, Speck, Im Gaumen ist der Wein schon müde, jedoch ist die Säure noch präsent was dafür sorgt, dass der Wein nicht überkippt. War ein Jahr im Holzfass. Ein Wein der Beachten verdient, denn auch heute, nach 40 Jahre, zeigt er immer noch eine gute Figur.
Pinot Noir 1975, Kapfgut Twann
Sehr helle Farbe. Erstaunliche Nase mit Noten von Mokka, Kaffee, Barbapapa (Zuckerwatte) sowie Moschus und Betadine. Im Gaumen ist der Wein auch mit einer ziemlichen Säure versorgt. Eigentlich wäre er viel fitter als man denken könnte. Eine tolle Gaumenintensität; der Wein passt bestimmt zu einem guten Braten!
Pinot Noir 1977, Spätlese
Braune oxydierte Farbe. Eine Note mit Frucht sowie Süssholz, Erdbeere, schwarze Pflaumen, . Im Gaumen ist der Wein voller Präsenz. Mit guter Frucht und sogar leichte Spuren von Tanninen. Ein guter Pinot.
Pinot Noir 1981, Teufener
Sehr helles Ziegelrot. Eine Nase von guter Intensität, mit Aromen von Schwarzbrot, Erdbeere. Im Gaumen stört die Kohlensäure etwas, die Säure fällt auf und deckt damit die Frucht. Trotz allem auch hier keinerlei Alterston.
Bordeaux
Léoville las Cases 1970
Intensives Rubinrot. Schöne Aromen von Himbeere, Brombeere, schwarze Früchten und Pflaume. Im Gaumen ist der Wein fit, mit einer guten Harmonie ausgerüstet, mit einer Säure die noch für Zukunft sorgt. Der Abgang ist etwas unharmonisch, metallisch. Trotz allem ein toller Wein.
15.07.2009: es ist Ferienzeit! Wenn ich Ferien habe, trinke ich natürlich auch Wein, aber da es eben Erholung sein soll, notiere ich nicht alle! Das lokale Weingeschäft freut sich immer wieder wenn ich da bin, denn ich bin immer daran interessiert, Weine zu kaufen die ich nicht besonders gut kenne. So habe ich jetzt eine Flasche vom Metztger Schwarz aus dem Burgenland gekauft! bin gespannt!
Ferienzeit beudeutet aber auch, endlich Zeit die Notizen zu bearbeiten und zu veröffentlichen. So ist jetzt eine grossartie Vertikale Dominus Napa Valley zu lesen.
27.6.2009: die letzten Bewertungen der Primeurs 2008 sind online, und nicht irgendwelche: Petrus, Ausone, Mouton! Bordeaux 2008
20.06.2009: Vom bordelais Jahrgang 2001 ist nun der komplette Bericht online: siehe Bordeaux 2001
In Zürich-Airport kennt man keine Krise :Ein Petrus 1999 für Sfr. 5'380,00... marktwert im Moment etwa Sfr. 900.00....
27.6.2009: Langsam aber sicher kommt man dem Leitmotiv des Jahrganges auf die Schliche! Fruchtintensität und Rasse! Meines Erachtens, und gegen einige frühzeitige Einschätzungen, handelt es sich hier um ein gutes bis sehr gutes Jahr, was 2006 und 2007 übertrifft. Auch zeigt sich dieses Jahrg als interessant was die Lagerung der Pinots angeht. Einige werden Ihre Genussphase erst in 12 bis 18 Monate erreichen und haben teilweise Potential bis 2015-2017.
20.6.2009: Bereits 4 Weingüter habe ich besucht und nun zeichnet sich langsam ein Bild des Jahrganges. Es ist noch zu früh um den Charakter zu definieren, aber ich bleibe natürlich dran!
16.6.2009 : Erleben Sie den Jahrgang 2008 durch täglich aktualisierte Notizen
Jetzt beginnt wieder die Zeit der Weinproben bei verschiednen Betrieben am Bielersee. Es ist noch schwierig den Jahrgang zu identifizieren, aber sicher wird im Lauf der Weinproben gewisse Tendenzen auffallen. Lassen Sie sich überraschen.
Hier geht's zu den Weinnotizen für Bielerseewein 200
4.5.2009: 34 Primeurs 2008 aus Bordeaux
Zum zweiten Mal hatte ich die Möglichkeit, Muster aus Bordeaux zu verkosten und dabei Weinnotizen zu machen. Das Event wurde vom in der Schweiz wohl bekannten Daniel Gazzar aus Ecublens organisiert (siehe www.gazzar.ch). Nicht weniger als 60 Weine standen zur Degustation (davon etwa mehr als die Hälfte vom Jahrgang 2008)
Die meisten Besitzer und/oder Technischer Direktor, Maitre de Chais, waren anwesend. Ganz tapfer und freundlich stand Monsieur Anthony Barton hinter eine kleine Theke und gab Léoville Barton sowie Langoa zur Verkostung. Jedoch war die Organisation nicht optimal, denn alle Leute standen mit ihren Gläsern vor den Theken, sodass einige kaum zugänglich waren. Wie man doch immer so schön sagt: Glas nehmen, füllen lassen, gehen!!!
Nun hatte ich knapp 2 Stunden Zeit um mich durch diese Menschenmenge irgendwie bis zu den Theken durchzukämpfen. Irgendwann hatte ich eine Taktik entwickelt die es mir erlaube 34 Rotweine zu degustieren und bewerten.
Ich kann ja nicht behaupten ich sei ein grosser und lang erfahrener Bordeauxtrinker, auch wenn ich mich schon seit 21 Jahren mit Wein auseinandersetze. Eins ist mir aber in vergleich zu anderen Jahrgängen gleich aufgefallen: die Intensität der Farbe, die bereits komplexe Aromatik, die sehr gut strukturierte Gaumenzusammensetzung. Das spricht für ein gutes bis sehr gutes Jahr. Das Wetter in 2008 war alles andere als stabil; mal kalt, mal sehr heiss, Sonne, Kälte, und dann noch relativ viel Regen. Dadurch waren die Trauben teilweise im Rückstand was die Reife betraf. Die Lese begann ende September, teilweise Oktober. Der Reifegrad wurde trotz allem gut getroffen, was sich auch sehr gut auf die Qualität der Weine reflektiert; nur wenig Weine mit grünen/unreifen Noten. Dank gute Tag/Nacht thermische Amplituden wurde die Synthese für Farbpigmente optimal im Endstation. Dies erklärt die dunklen Farben der meisten Weine. Automatisch sucht man nach Ähnlichkeiten mit anderen Jahrgängen und da kam ich relativ schnell auf 1988, nachdem ich die 20 letzten Jahren mal rasch durch mein Kopf „fliessen“ liess (also schematisch gesehen, nicht drinkend!!!)
Meines Erachtens, handelt es sich hier einerseits um einen klassischen und guter bis sehr guter Jahrgang mit einigen grossen Weinen. Leider konnte ich nur 34 davon probieren, aber ich denke es gibt schon mal eine Idee über das Potential der Weine.
Zu den Weinnotizen: Bordeaux 2008
02.04.2009: Immer mehr Weinnotizen
Alles braucht seine Zeit und Weinnotizen zu veröffentlichen ist eine ziemlich auffwendige Arbeit. Ich benütze nur noch mein Laptop um Weinnotizen zu machen, so kann ich wenigstens später wieder entziffern was ich geschrieben hatte...
16.02.2009: gerade mal 8 Monaten alt, und schon ein Lifting nötig!
Tja, meine Homepage wächst, meine Ideen auch, und, vorallem, Ihr Interesse! Vielen Dank für die Besuche. 1710 Besuche nach 8 Monaten klingen noch nicht grossartig, aber genauer betrachtet, ist dies eine Superzahl, denn es sind bis jetzt kaum Ressourcen gebraucht worden um diese Seite "leicht" findbar zu machen.
Nun zum Umbau: Was wird gemacht?
Die Seite wird zweisprachig, bzw. Deutsch / Französisch. Die Degustationnotizen werden völlig neu organisiert und nach Gegend, Themen, Jahrgang sortiert.
Ich entschuldige mich jetzt schon für Probleme die auftauchen könnten, aber ich denke dass es grundsätzlich nicht viele Schwierigkeit geben soll!
Vielen vielen Dank für das regelmässige Besuchen meiner Homepage.
23.01.2009 : was mache ich mit einem korkigen Wein?
Nun war die Pause lang genug um einiges zu erzählen; demnächst folgen ganz tolle Berichte über einmalige Weinproben. Nun aber nach diesen Festtagen, kommt doch eine Frage die man sich häufig stellt: Was macht man mit einem korkigen Wein? Ideal zum kochen! So konnte ich tatsächlich eine herrliche Marchand de vin Sauce mit einem Ch. Montrose 2001 zubereiten! Ich wusste allerdings nicht ob das geht und habe mich auf www.talk-about-wine.de schlau gemacht ! Da habe ich genau die Infos die ich brauchte erhalten; mit 65 Grad verdampft das Trichloranisol (das ist der Verursacher dieses muffigen Geruches) und die Sauce wird daher auch absolut geniessbar. Versuchen Sie es einfach mal!
Sauce marchand de vin:
Zutaten: 3 zwiebeln, 5dl Rotwein (z.B. einen korkigen Ch. Petrus 1998), 20g Butter, 1 EL Stärke (z.B. Maizena) 1 EL Cognac/Armagnac, Salz, Pfeffer.
Die Zwiebeln in Scheiben schneiden und in der Butter bei niedrieger Temperatur 3min dünsten lassen (sie dürfen auf keinem Fall bräunlich werden). Danach den Wein dazugeben (vielleicht ein letztes Mal verkosten um ganz sicher zu gehen, dass der Petrus wirklich korkig ist) und bei mittlerer Temperatur 15min reduzieren lassen (etwa die Hälfte). Salzen und pfeffern. Die Sauce durch einen feinen Sieb gehen lassen, sodass sie von den Zwiebeln getrennt wird. (ich erwähne es einfach mal so, man weiss ja nie :-) Nun die Stärke in ein wenig Wasser (kalt) verrühren und in der Sauce verteilen; dabei muss man rühren. 10 Minuten kochen lassen. Schlussendlich ein EL Cognac order Armagnac dazugeben, und schon haben Sie eine der teuersten Sauce der Welt gemacht! Santé et bon appétit.
27.10.2008
Die Trüelete 2008 war erneut ein Erfolg mit vielen Besuchern und einem fantastichen Wetter! Die Atmosphere war daher sehr angenehm und es wurde auch wieder fleissig Bücher verkauft, sodass der Lagerbestand schrumpft!
21.10.2008
Am kommendes Wochenende findet die Trüelete in Twann statt. Dort gibt es in den verschiedenen Winzerkeller viele Weine zum Geniessen. Natürlich gibt es auch überall was zu Essen und die Nächte werden lang (oder kurz, je nach dem...) Tagsüber habe ich einen Buchstand wo man die Möglichkeit hat mein Buch zu kaufen. Siehe Link der Trüelete im unteren Absatz.
6.10.2008
Grosser Erfolg am Läsesunntig: 30 Bücher sind verkauf worden in 2 Tagen. Eine tolle Bilanz und ein wunderschönes Fest. Nun werde ich ebenfalls ein Stand an der Trüelete in Twann haben (24 bis 26.10.2008) Siehe www.truelete.ch
29.9.2008
Am 4.10 & 5.10.2008 habe ich einen Buchstand in Ligerz, während der Läsesunntig. Da kann man natürlich Bücher kaufen und signieren lassen. Sicherlich kannn man dann auch über Gott und die Welt sprechen, und wenn jemand ein Glas Wein vorbeibringen möchte, ist es sicherlich nicht verkehrt! Mehr Infos auf folgenden Link: http://www.ligerz.ch/deutsch/fr_Agenda.htm
16.9.2008
Welch eine Ehre! Nach gerade 14 Tagen, steht doch tatsächlich mein Weinbuch unter den Best seller bei der Buchhandlung Lüthy! Siehe www.buchhaus.ch
Dies ist natürlich wunderschön und es beweist wie sehr man sich für unsere Weine interessiert. Darauf können, vorallem, die Winzer des Bielersees stolz sein!
15.9.2008
Michael Hänzi hat wohl mein Buch nicht gelesen, sonst würde er nicht der Presse mitteilen, dass René Gabriel sagt "die Bielerseeweine werden nur zum Vorspiel getrunken..." Man sollte eben lesen und nicht blind wiederholen was andere sagen: hier ein Teil des Vorwortes von René Gabriel in meinem Buch: "und nicht selten lockt mich mein Freund Yves Beck nach Twann. Dort kann es auch passieren, dass die Bielerseeweine nur für das Vorspiel herhalten müssen und dann plötzlich ganz andere Korken den Heldentod am Zapfenzieher sterben..." da frage ich doch ganz einfach: wo ist das Problem? sollen wir etwa einen kräftigen Bordeaux aus dem Jahr 2000 vor einem Bielerseewein trinken? Und das zeigt auch noch was anderes, um sein Weinwissen eine gewisse Breite zu geben, muss man sich auch für anderes interessieren.
5.9.2008 : Grosser Erfolg bei der Vernissage
Über 70 Personen kamen zur Vernissage, darunter viele Winzer, Konsumenten und natürlich die Presse! René Gabriel war auch da.
Dies war ein sehr wichtiger und rührender Augenblick für mich, als ich endlich alle Leute im Haus des Bielerseeweines begrüssen durfte. Der formelle Teil dauerte nicht allzu lang, sodass danach die Gäste viele, sehr gute, Weine unserer Gegend probieren konnten. Inzwischen steigt die Zahl der verkauften Bücher so stark, dass man sich langsam aber sicher Gedanken machen muss über eine 2. Auflage!
28.8.2008 : Buchstand an der Weinstrasse in Twann
Wenn Sie die Weinstrasse in Twann besuchen (6.9 bis 7.9.08, jeweils ab 11h00) können Sie mein Buch "die besten Bielerseeweine" für Sfr. 28.00 zu kaufen. Da haben Sie auch gleich die Möglichkeiten meine Notizen mit den Weinen die von den Winzern angeboten werden zu vergleichen!
18.08 2008: Aufsteiger des Jahres kommt aus Erlach!
Es freut mich besonders, den Aufsteiger des Jahres bekanntzugeben. Dazu muss ich aber noch hinfügen, dass es ja meine Ansichten sind, meine Meinung, aber ich bin überzeugt viele werden diese Meinung teilen... Es geht um Andreas Stämpfli aus Erlach, bzw. den "Hasenlauf" (siehe www.hasenlauf.ch )
Da tut sich richtig was auf der anderen Seeseite (wobei, von dort aus gesehen, sind wir auch auf der anderen Seeseite…) Was sich tut, ist viel versprechend. Stämpfli ist eine Art Newcomer und geht meines Erachtens in Richtung oberer Liga. Die Reintönigkeit und die Ehrlichkeit der Weine (auch die des Winzers) zeigen die Vorsätze. Hier wird noch einiges an Top-Weinen entstehen.
16.08.2008: Alles fertig!
Es ist nun soweit, alle 500 Bücher sind bei mir eingetoffen und warten nun auf die Freigabe. Die erfolgt am 1.9.2008. Bestellungen laufen weiterhin fleissig und es ist bereits ein weiterer Druck geplant.
15.08.2008: Bericht im Bieler Tagblatt
Der Bericht was im Bieler Tagblatt erschienen ist hat viele Diskusionen ausgelöst und das ist gut so! Während die "Konsumenten" den Bericht sehr gut fanden, haben einige Winzer das Gefühl, dass man der Meinung von Beck zuviel Gewicht gibt. Nun ist es eben eine Meinung, und es ist toll, dass man die auch sagen kann :-) Der meist positive Aspekt, ist die Tatsache, dass ich absolut neutral bin und unter keinerlei Einflüsse gearbeitet habe. Man nehme auch zur Kenntnis, dass alle Weine die in meinem Buch aufgeführt sind, gute Weine sind, und es ist doch bemerkenswert, dass 350 Weine am Bielersee gut sind... und da interssiert es keiner mehr wer das sagt, sondern man sollte einfach diese Information speichern: am Bielersee werden gute Weine gemacht, ist doch toll! Santé :-)
Link zum Artikel vom Bieler Tagblatt: hier clicken
12.08.08: Die ersten Weinbücher sind gedruckt!
Wie rührend... ja das klingt sehr emotionnell, aber glauben Sie mir...wenn man ein Werk in der Hand hält für den man 220 Stunden investiert hat, und endlich ist es da...man kann es anfassen, aufmachen, lesen...dann ist es in der Tat ein wunderschöner Augenblick.
11.08.08: Die 10 besten Weinbetriebe am Bielersee:
1. Hans Perrot, Twann, 92.5 Punkte
2. Lukas Hasler, Twann, 92.25
3. Martin Hubacher & Peter Schott, beide Twann, beide 91.5
4. Erich Andrey, Ligerz, Beat Burkhardt, Ligerz, Heinz Teutsch, Schafis: alle 90
5. Werner & Stephann Ruff, Twann, Charles Steiner, Schernelz, beide 89.75
6. Weingut Hämmerli, Ins, 89
28.07.08
Die Ferien sind bald fertig und die Liste der degustierten Weinen wird immer länger... Jetzt sitze ich bei Susi und Peter Plachel in Goldach und geniesse tolle Weine...Es gibt gleich es einen Ch. Lascombes 1982, bin mal gespant ob der überhaupt noch fit ist...woran ich ehrlich gesagt zweifle... Zum Apero einen Chardonnay aus Australien; Vasse Felix 2005, White Snaper, Margaret River, Unwooded Chardonnay...Eine Nase von guter Intenstität mit Noten von Banane. Im Gaumen ist der Wein von guter Struktur mit einer knackigen Säure. Er ist nicht zu überladen, Alk. liegt bei 13.5%. 88/100.
Als erster Rotwein: Ch. de la Rivière 1989 appellation Fronsac contrôlée. Dieser Wein ist erstaunlich fit und bietet im Moment viel Genuss, obwohl die Farbe bereits oxydative Zeichen setzt. Noten von Grüner Paprika, Moschus, Erdbeeren, sowie Teer. Im Gaumen ist der Wein alles ausser oxydativ....erstaunlich robust, mit guter Muskulatur, nur beim Fleisch wird es etwas dünn. Da hat man einen gewissen Mangel an Harmonie, aber trotzallem, gut! 87/100
Der Ch. Lascombes 1982 ist nun 26 Jahre alt und zeigt aber noch gute Kondition. Die Rubinrote Farbe zeigt erste leichte Oxydationstendenzen aber ist noch kompakt. Die Aromatik in der Nase ist typisch für einen Wein der jetzt in einem gewissen Alter kommt; Grünes curry, Moschus, Himbeere, reife Erdbeere und Granatapfel. Im Gaumen ist der Wein etwas dünn aber gleichzeitig harmonisch. Die Gerbstoffe sind immer noch präsent auch wenn eine gewisse Macht und Durchsetzenvermögenfür einen 1982er fehlen. 88/100
20.07.08
Täglich interessante Weine, und da ich nicht sehr weit vom Bündnerland bin, gibt es natürlich Maienfelder, Fläscher, usw... aber auch Bordeaux, Burgund und natürlich Twanner :-)
Seit dem 16. Juli ist das Buch bei der Druckerei und das Projekt ist nun definitiv auf der Endspurt und das Ziel kann ich, endlich etwas relaxed, in Ruhe betrachten!
14.07.08
Ferien! Die Internet-Seite wird nicht mehr täglich aktualsiert, aber ab und zu wird es schon Weinkommentare geben. Danke, dass soviele regelmässig vorbeischauen. Es lohnt sich auf jeden Fall immer wieder!
Punktierung...die ewig gleiche Geschichte. Ein Freund fragte wie ich es überhaupt mache 96 Punkte für einen Bielerseewein zu erreichen... das bedeutet doch er hat einen Punkt mehr als der Haut Brion 1995...naja...so gesehen schon...aber Haut Brion liegt nicht am Bielersee und ich bin noch nie auf die Idee gekommen einen Chasselas mit einem Haut Brion zu vergleichen, wobei ich meine, dass am morgen um 11h00 der erste besser passt :-)
Wenn ich mich nur mit einer Gegend auseinandersetze, dann gilt die Logik der Region, ganz klar. Daher benütze ich meiner 100er Skala für die Gegend. Wären jetzt noch Waadtländer oder Walliserweine dabei, wäre die Skala immer noch zu brauchen, jedoch würde sich die eine oder andere Note ändern....da hätte vielleicht sogar mein bester bielersee Chasselas des Jahrganges 2007...97 Punkte!
13.07.08
Weinbuch ist fertig geschrieben! Welch eine Entlastung und Freude... Das Weinbuch wird nun zum Druck geschickt. Das war eine tolle Gelegenheit ein paar guten Flaschen aufzumachen, um die "Befreiung" zu feiern. Es gab ein Mouton Rothschild 1966...passt doch perfekt zum Abschluss eines Buches über die Bielerseeweine. Mehr Details folgen noch.
11.07.08
Jetzt geht es noch um die Details... die besten Winzer stehen fest: Perrot, Hasler Hubacher, Schott, Erich Andrey, Burkhardt, Hämmerli, Heinz Teutsch, Charles Steiner... welcher wird erster?
Heute Abend ging ich mit der ganzen Familie im Restaurant Rousseau in la Neuveville. Da gab es Schafiser Cuvée 2007 von Beat Burkhardt und Graf Zeppelin 2005 von Grillette Domaine de Cressier. Schafiser : 90, Zeppelin : 93. So wie der Zufall es immer will, war Herr Pauli, der Gründer von Vinum Biel da. Ich hörte immer wieder hin wie er seiner Familie die ausgwählte Weine vorstellte. Irgendwann habe ich ihn angesprochen, und schon hatte ich einen 89er Lafite-Rothschild im Glas. 92/100 Sehr reif mit schönen Reifen schwarzen Früchten (Brombeeren, Cassis, usw. auch auch etwas grüne Noten) und von bester Intensität. Lieber Herr Pauli, falls Sie hier vorbeischauen...nochmals herzlichen Dank für diesen unvergergesslichen Schluck eines grossartigen Laffites. Solche Augenblicke sind immer emotionsreich.
10.7.08
100 Bücher sind schon verkauft...eine Vorbestellung ist wohl sicher denn...es het solang es het! info@burgweg-wein.ch
8.7.08
Das Titelbild bzw. die Hülle des Buches ist fertig! Bin begeistert. Die Weinnotizen, die Punktierung, die Proben sind ebenfalls (fast!!) fertig... die besten Winzer stehen fest und teilen sich zwischen Ligerz und Twann auf! Morgen ist Drucktermin... zwei Tage verspätung werde ich haben...ich denke, es ist akzeptabel :-)
7.7.08
Die letzten Weinproben finden statt. Der Grafiker hat das Titelbild gestaltet. Erneutes Treffen mit der Druckerei um die Details zu besprechen. Letzte Korrekturen durch meinen Lektor... und langsam aber sicher fallen die Noten...Heute habe ich einen der grössten Chasselas des Bielersees getrunken.
4.7.08
Die Ligerzer können stolz auf Ihre Winzer sein!
Praktisch sämtliche Wein der Gemeinde Ligerz habe ich degustiert und muss "wow" sagen! von Erich Andrey bis Remo Giauque, und dazwischen kamen Erich Teutsch, René Steiner, Bruno Martin, Stefan Martin, usw. Die Qualitäts ist gut bis sehr gut. Der Wein, ob in Twann, Ligerz oder Tüscherz...der ist gut!
Der Frauenverein Ligerz hat ebenfalls tolles geleistet; Heute Abend war ich mit der ganzen Familie in Ligerz und wir haben den Film "Amélie Poulain" geniessen können. Einfach toll... Dabei gab es einen herrlichen Tropfen Schafiser Pinot Noir 2006 von Beat Burkhard (88/100) und einen grossartigen Graf Zeppelin 2004 von Grillette Cressier, 91/100
30.06.08
Heute ist Degustationsruhe, dafür geht es aber weiter am Dienstag bei Angelrath in Le Landeron, ist ja auch am Bielersee! Mittwoch, Donnerstag und Freitag sind die letzten Degustationstermine. Danach wird alles nochmals gelesen und als Gut zum Druck zur Druckerei geschickt!
28.06.08
Auf französisch heisst es: la dernière ligne droite...also...Endspurt
Um 10.00 Termin in La Grilette - 11h30 Termin bei Auberson in La Neuveville - 14h00 Peter Posch in Tüscherz. Morgen, ja auch am Sonntag, Termin um 10.30 und 12h00. Im Lauf der nächsten Woche besuche ich noch Angelrath in Le Landeron und dann die Gebrüder Feitknechts in Twann.
Heute habe ich erfahren, dass Noldi Martin (Fischerei Martin) gestorben ist. Vor einem Monat sassen wir noch mit Lukas Hasler, Hans Perrot und Peter Schott in Bipschal beim Noldi, und haben ältere Pinot Noir von ihm degustiert. Er hatte sich sehr gefreut unsere Kommentare zu hören; alle Weine waren gut, und erstaunllicherweise war der 1996er Pinot Noir immer noch fit! Danke und Adieu Noldi.
27.06.08
Ich bin so stolz auf unsere Bielerseewinzer. Nach 2 Tage degustieren in Sierre, kann ich ganz klar sagen; hier am Bielersee sind wir stark! Wenn ich an den 350 Bielerseeweine die ich innerhalb von 3 Montagen degustiert habe zurückdenke, und nachdem ich hier in Sierre über 100 Weine probiert habe, kann ich definitiv sagen: Leute...wir sind voll dabei!!! Bravo Bielerseewinzer!
25.06.08
Heute geht es nach Sierre....wofür denn? natürlich um Wein zu degustieren! Als Mitglied der Jury des "Grand Prix du Vin Suisse" bin ich zwei Tage am werken dort. Freue mich sehr, denn es ist immer wieder interessant festzustellen wo man mit seinen Bewertungen steht. Die Vielseitigkeit der angebotenen Weinen macht es noch spannender!
Auch die letzten Winzer melden sich zur Weinprobe für das Buch...der Stress wächst...aber es ist ein gesunder Stress... am 5.07.08 bin ich definitiv fertig mit den Vorbereitungen und das Manuskript geht zur Druckerei.
23.6.08
Heute morgen war ich in Berlin und bin jetzt in Nürnberg. Morgen ein paar Kundenbesuche und dann ein wichtiges Treffen am Abend in Twann...für mein Weinbuch. Bin mal gespannt.
Am Wochenende wird wieder fleissig degustiert. Langsam aber sicher muss ich abschliessen, denn spätestens am 15.7.08 braucht die Buchbinderei mein fertiges Manuskript. Es werden voraussichtlich etwa 130 Seiten sein. Nicht schlecht für einen Anfang!
16.6.08
Der Druck wächst Tag für Tag...
Ich habe noch nicht alle Weinbaubetriebe des Bielersees besuchen können; ich werde bestimmt nicht alle sehen können, aber das wichtigste : die besten sind dabei!
Wenn immer ein paar Stunden zur Verfügung stehen, wird degustiert. Manchmal bis zu 5 Betriebe am Tag oder dann bis 3 während des Abends. Was von weit gesehen "lustig" aussieht, ist viel Arbeit und Konzentration. Pro Betrieb brauche ich mind. 1 Stunde. Da wird diskutiert, philosophiert, und manchmal auch gestritten, aber immer in einer positiven Atmosphäre!
Meine Familie sieht mich kaum, da ich vorallem im Ausland geschäftlich tätig bin, und wenn ich da bin, degustiere ich Wein! Nun... am 1.9.08 kommt mein Buch auf den Markt und jetzt gilt: alles geben!